SSV - Sport- und Spielverein Chemnitz e.V.

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Na also, es geht doch!

Am Samstag (18.03.2017), fiel es uns unter anderem aufgrund des diesmal sehr verregneten Wetters nicht schwer, uns in die Halle zu begeben und das letzte „richtige" Heimspiel dieser Saison, also mit zwei Begegnungen, zu bestreiten. Zu Gast waren der ESV Nassau, sowie der SV Chemnitz Harthau und uns wurde auf ein Neues bewusst, dass ein Blick auf die Tabelle nichts über die Spannung in den einzelnen Spielen aussagt, weshalb uns einige nervenaufreibende Sätze erwarteten.


Wie immer begannen wir mit der Erwärmung und waren schon von Anfang an bemüht, immer eine Hand unter den Ball zu bekommen. ;-P
Pünktlich 14 Uhr standen Emi Z. (Zuspiel), Michelle (Dia), Kati, Antje (beide Mitte), Phia, Theresa (beide Außen) und Izzy (Libera) mit viel Motivation und Siegeswillen auf dem Feld. Wir starteten gut gegen die Nassauerinnen, die sich schon als „Gummiwand" bekannt gemacht haben und führten nach Michelles Aufschlagserie schon mit 8 Punkten. Mit dem Bewusstsein, dass wir trotzdem die Spannung halten mussten, blieben wir konzentriert und gewannen den ersten Satz mit 25:20.

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Nach dem Seitenwechsel verlief das Spiel jedoch wieder ausgeglichen und in der Mitte des Satzes war es eine unserer Gegnerinnen, die mit starken Aufschlägen für viele Punkte sorgte. Bei uns landeten dagegen viele Bälle im Aus oder Netz und somit war der Satz nicht mehr zu retten. (17:25)
Nach diesem viel zu deutlichen Satzergebnis gelang es uns mit einer besseren Aufschlagquote und viel Kampfgeist wieder mehr Druck zu machen. Über lange Zeit gaben wir nie mehr als einen Punkt am Stück ab und so gehörte Satz Nummer drei wieder uns. (25:16)
Der vierte Satz verlief ähnlich und mit dem gleichen Satzergebnis wie zuvor (25:16) sicherten wir uns nach vier 18 Minuten-Sätzen den ersten Sieg des Tages und schon mal 3 Punkte für die Tabelle.

Dafür belohnten wir uns mit den selbst zubereiteten Köstlichkeiten unseres Büffets, sodass wir 16.15 Uhr gut (hoffentlich nicht zu gut) gestärkt und mit leicht veränderter Aufstellung ins zweite Match starten konnten. Nun sorgte Shelly für variable und schnelle Pässe und Natalie wechselte auf Mitte ein, sodass wir immer öfter „Monsterblock - Blockmonster" rufen durften.

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Von Anfang an machte Phia im Aufschlag Druck, was sich später in einer Mischung aus cleveren und harten Angriffen fortsetzte. Aber auch alle anderen Angreifer konnten sich durchsetzen und so machten wir es dem gegnerischen Block nicht leicht. Mit 25:19 und der Vorfreude auf eine Tüte Gummibärchen von Theresa beendeten wir den ersten Satz.
Leider verlief der zweite Satz erneut nicht ganz nach unserem Geschmack. Wir liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher und schon bei 2:6 und 5:11 waren unsere beiden Auszeiten verbraucht. Dabei kam die spannendste Phase des Satzes erst noch: Wir näherten uns Punkt für Punkt wieder an Harthau an und hatten beim Stand von 24:23 sogar den ersten Satzball. Nun wurde gekämpft, gekämpft, gekämpft. Die Stimmung in der Halle hatte den Höhepunkt erreicht und jeder war bemüht, diesen einen Ball noch im gegnerischen Feld unterzukriegen. Doch erst nach jeweils vier(!) weiteren Satzbällen auf beiden Seiten waren die Harthauerinnen die Glücklichen, die als Gewinner in die Satzpause gingen. (31:33)
Erst recht angespornt von diesem knappen Satzverlust führten wir in Satz drei schon wieder mit 7:0, was uns anscheinend dazu verleitete, uns eine kleine Auszeit auf dem Feld zu gönnen und Andi dazu zwang bei 9:7 eine „echte" Auszeit zu nehmen. Immerhin rissen wir uns anschließend wieder zusammen, kratzten gemeinsam mit unserer heutigen Libera Izzy viele Bälle vom Boden und entschieden den Satz deutlich mit 25:16 für uns.
Zum Ende hin machten wir es dann wieder spannend. Da Shelly bisher mit sehr druckvollen Aufschlägen glänzte, sorgte der kurze Wechsel auf der Zuspielposition für Verwirrung. Dieser war aber erforderlich, da Shelly den Ball nach dem Zusammenprall mit einer Mitspielerin nicht mehr richtig hätte anwerfen können. Doch auch Emi Z. brachte den Ball sicher auf die andere Feldhälfte. Bei einer 21:17-Führung kann man dann auch mal die Gegnerinnen vorbeiziehen lassen (21:22), damit es den Zuschauern nicht langweilig wird (Danke für die laute Unterstützung!) oder warum auch immer ... um nach einem Nullball, aus dem sich ein verschlagener Matchball (Muffins von Natalie) ergab und einem kraftvollen letzten Angriff von Antje mit 26:24 zu gewinnen.
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Die Freude über weitere drei Tabellenpunkte und einen Spieltag mit viel Kampf und Spaß am Volleyball war groß, auch wenn es mal wieder nichts für schwache Nerven war. (Auch die müssen trainiert werden :-D) Daran werden uns die Fotos von Emi L., die verletzungsbedingt nur als Fotografin fungieren konnte, noch lange erinnern und natürlich wollen wir in den letzten beiden Spielen dieser Saison ähnliche, aber gern auch noch bessere Leistungen zeigen. ????

... Theresa