SSV - Sport- und Spielverein Chemnitz e.V.

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Revanche geglückt – Halbfinale steht

Frisch regeneriert und mit einem Mannschaftsabend am Samstag gekrönt, konnte sich die zweite Herrenmannschaft am vergangenen Montag für den Stadtpokal neu fokussieren. Es galt die Schmach aus dem letzten Heimspiel gegen die Truppe von Friedrich wieder wettzumachen, da man dort verdient 3 wichtige Punkte liegen ließ.


Mit Roman und Riciiiii auf Außen, Kapitän Hudl und Max auf Mitte, Axel auf Dia, Julian im Zuspiel und Micha als gesetzten Libero wollte man schon vom ersten Punkt an sofort mit dem Kopf bei der Sache sein. Um Unabwägbarkeiten zu neutralisieren, stand Spechti als mahnender Außenposten stets zur Tat bereit.

Ein Start nach Maß - DIE (!) Besonderheit dieser Saison - brachte uns schleunigst einen 9:2 Vorsprung ein, welcher den Gegner erstmal zu einer Neujustierung zwang. Über 14:5 zu 20:9 arbeiteten wir uns immer weiter und brachten den Gegner des häufigeren nah an den Rand der Verzweiflung. Schlussendlich stand es im ersten Satz 25:13... komischerweise hatten wir vor 6 Tagen beide Sätzen abgegeben. Somit war klar, dass uns im nächsten Durchgang einiges mehr erwarten würde, was auch damit zusammengehangen hatte, dass Friedrich im ersten Spielabschnitt sechs Punkte durch Aufschlagfehler unsererseits gutgeschrieben bekam. Der Fokus wurde erneut auf die zuletzt mangelnde Defensive gerichtet, da diese bekanntlich Meisterschaften/Pokalsiege (nicht zuzutreffendes bitte streichen) mit sich bringen würde. Die nahezu perfekte Annahme aus dem ersten Satz konnte nicht konserviert werden, dafür machten wir einige Punkte über die Feldabwehr. Trotzdem sah sich der Gegner erst beim Stand von 17:14 das erste Mal genötigt ein kleines Gespräch mit in den Spielverlauf einzubauen, doch hier fanden der kluge Beobachter Spechti (gute Tipps von Draußen) sowie Micha (immer für einen Spruch zu haben) die richtigen Worte um die Mannschaft zurück auf die Welle aus Satz 1 zu bringen. Eine weitere Debattiereinheit bei 23:15 sollte den Zweisatzsieg nur verzögern, der bei 25:19 in gemachten Tüchern war.

Besonders hervorzuheben war dieses Mal die stabile und sichere Annahme, sowie eine starke Block-Feldabwehr-Einheit, welche sich der Weihnachtsmann scheinbar geliehen zu haben schien. Nun gilt es diese solide Leistung in den Saisonendspurt mitzunehmen, denn mit Hartmannsdorf (Stadtliga), sowie Pleißa (Halbfinale Stadtpokel) und Netzkante (Saisonfinale Stadtmeisterschaft) warten weitere Aufgaben auf uns, die man auch als Favorit erst einmal meistern muss, um die Lorbeeren am Ende der Saison zu ernten. Wir bleiben sportlich und lassen mehr von uns hören :-)

...Julian