SSV - Sport- und Spielverein Chemnitz e.V.

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5 Freunde müsst ihr sein (und ein Fahrer und ein Verletzter)

Wir schreiben den letzten Spieltag des Kalenderjahres. Von 11 Berechtigten bleiben 7 über. Mit Richard auf Mitte (wird sich später ändern), Martin als Konterpart (wird sich später ändern), Axel auf Außen (musste früher weg), Spechti als sein Ebenbild (musste auch früher weg - Entschuldigung steht noch aus), Ondi auf Dia (wird sich später ändern), Julian im Zuspiel (wird sich später ändern) und Micha als Libero (wird das Trikot später wechseln müssen), begannen wir eine Partie, die vorab als ein sicheres 0:2 in den Büchern stehen sollte.



Unser Gegner aus dem letzten Stadtpokalfinale hatte sich bereit erklärt pünktlich die Pforte zu öffnen und wollte seine Verstärkung gleich mal präsentieren.

So ging es in den ersten Durchgang - unterdurchschnittliche Annahme, miserables Zuspiel und wenig Abwehrkraft ließen uns ebenso verdutzt wie ratlos zurück. Klar war den Jungs von Harthau 5 einiges zuzutrauen, aber ein 25:12 war nicht das, was unserem Anspruch entsprach. Nun was will man machen, außer „Mund abputzen und weitermachen". Gesagt getan....

Durchgang zwei sollte solider starten. Ob es am Trainer lag (danke an Mister Hudl)? Wer weiß.... Fakt ist, dass der Gegner seine Angriffe etwas zurückfuhr und wir uns im Angriff durch Variabilität mehr Punkte erspielen konnten. Es blieb spannend bis zum Ende des Satzes, auch weil wir uns in der Annahme deutlich steigern konnten. Bei 25:25 ein kleiner Schock..... ach was - ein großer Schock. Spechti blieb draußen liegen mit den Worten „das war's". Aber was war es? Das sollte erst später Realität werden. Wir entschieden uns erst Mal mit dem Gegner und dem Schiedsrichter auf einen kleinen Plausch zusammen zu kommen. Durch die Zustimmung aller Parteien war es nun auch Micha möglich im selben Dress wie die anderen aufzulaufen. Während der Hilfesuchende draußen ein Kaltgetränk zu sich nahm, wollten wir wenigstens den Satz mitnehmen und steigerten uns zum 28:26. Hey: ein Punkt gegen die Jungs lässt sich sehen J

Da Axel den Krankenwagen spielte und Spechti lieber auf ein Röntgenbild bestand, musste nun die Zukunft entschieden werden. Abschenken??? Neeeeein. Lieber zu fünft verlieren, als kampflos aufgeben.

So sollte ein dritter Satz angepfiffen werden, der seinesgleichen sucht. Neben aktiver Blockarbeit, einem freundlichen Gegner, der immer wieder Aufschläge gen Hades schickte und einem cleveren Angriffsspiel, war es der Kampfgeist, der uns über 5:9, 8:16 zu 11:22 führte. Zwei Auszeiten reichten dem Gegner nicht. Hier standen fünf Männer, die sich nicht unterkriegen lassen wollten und selig dem Abpfiff entgegen spielten. Bei 25:13 für den SSV-Fünfer war es vollbracht. Völlig konsternierte Gegner schauten uns an und verzweifelten an der Einfachheit des Spiels.

Wir wünschen im Gesamten dem Spechti alles Gute auf dem Weg der Besserung, bedanken uns bei sehr netten Gastgebern und der Fußballern von Grün-Weiß Klaffenbach für die nette Bespaßung in der Umkleide.

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

...Julian